Neues Zentrum für Neonanzis in Unterfranken?

Vor wenigen Tagen probierte die NPD ein Hotel und Restaurant in Würzburg anzumieten und auch zu kaufen. Vorerst sollte das Hotel „Stadt Mainz“ für einen Liederabend eines Rechtsextremisten aus München herhalten. Im weiteren Verlauf der Diskussion mit den Inhaberinnen war die Sprache vom Erwerb der Immobilie. „Geld spiele dabei keine Rolle“, sagten die beiden NPD Kader aus dem Landkreis Würzburg. Jürgen Rieger sollte das Hotel kaufen. Das Haus würde dann für bundesweite Seminare und den Bundeparteitag genutzt werden. Doch die beiden Inhaberinnen lehnten das Angebot ab.

Vor ein paar Monaten erworb die NPD in der oberfränkischen Gemeinde Warmensteinach ein Landgasthof. Sie kaufte die Immobilie auf Grund der Nähe zu der Ortschaft Wunsiedel, auf dessen Friedhof, Hitlerstellvertreter Rudof Hess begraben ist. Dort sollen die jährlichen „Festlichkeiten“ der (Neo-) Nazis stattfinden, da die bis 2004 noch traditionellen Rudolf-Hess-Gedenkmärsche seit 2005 verboten wurden, soll nun auf dem privaten Gelände, mit internationalen Publikum, gedacht werden.

Weiteres zu Warmensteinach:
NPD-BLOG.INFO
NGO-ONLINE.DE


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